Ausgabe 5 - 2009

BSO NEWSLETTER
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Sehr geehrte Mitglieder und Freunde des Berufsverbandes,

wir laden Sie recht herzlich zu unserem nächsten Treffen am 17.09.2009 um 18:00 ein. Das Treffen findet am Campus Linz der FH OÖ (Raum 103, 1. Stock) statt. Weiters möchten wir sie in diesem Newsletter über unser Fortbildungsangebot informieren.

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INHALT:

1. Fortbildung
2. BSO Termine
3. Anfragen an den BSO
4. Denkanstöße zu Diskussion

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1. FORTBILDUNG:

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1.1 Präsentationstraining und Medieneinsatz

Die Ausbildung lehnt sich an das Berufsbild der „Trainerin – Erwachsenenbildung“ an. Folgende

Inhalte kommen dabei zum Vortrag bzw. zur Prüfung:

Präsentationstraining und Medieneinsatz:
*Ziele: Präsentationen, als Methode zur Wissensvermittlung, richtig vorbereiten und durchführen können; Medien für den Unterricht gezielt auswählen und richtig einsetzen können.
*Inhalte: Vorbereitung einer Präsentation, Zielformulierung, Zielgruppenorientierung, Auswahl von Inhalten, Aufbau einer Präsentation, Medienwahl und Visualisierungen, Videotraining.

*Dauer: 4 Abende á 5 Einheilten
*Kurstage: 11., 12., 20., und 21. Jänner 2010, jeweils von 17:30 bis 21:30, Linz
*Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
*Preis pro Person: € 299,-- (Ermäßigung für BSO-Mitglieder -50%)
*Förderungen: Förderung durch EB-Konto möglich

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1.2 Die EBC*L - Stufe A (Wirtschaftsführerschein)

Für jeden Karriereschritt die maßgeschneiderte betriebswirtschaftliche Kompetenz speziell für SoziologInnen und Soziologen

Grobinhalte der Ausbildung:

> Unternehmensziele und Kennzahlen
- Die wichtigsten Ziele des Unternehmens erläutern können.
- Kennzahlen, die diesen Unternehmenszielen entsprechen, erläutern und mit deren Grundformel berechnen können.

> Bilanzierung
- Einen Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung) lesen, in seinen Grundzügen verstehen und erste Schlüsse daraus ziehen können.
- Die im Jahresabschluss vorkommenden, wesentlichen Begriffe erläutern können.

> Kostenrechnung
- Die wichtigsten Ziele, Aufgaben und Grundbegriffe der Kostenrechnung erläutern können.
- Die ökonomischen Rahmenbedingungen für unternehmerische Entscheidungen (Markt, Kunden, Wettbewerb, Selbstkosten) erläutern können
- Die Bedeutung des Deckungsbeitrags als zentralen Begriff der Kostenrechnung verstehen und berechnen können.
- Die Ziele und den Aufbau der Kostenstellenrechnung und der Profit Center-Rechnung sowie deren Bedeutung für Kostenbewusstsein und unternehmerisches Denken erläutern können.

> Wirtschaftsrecht
- Die wichtigsten Rechtsformen erläutern können.
- Die wichtigsten Elemente eines Kaufvertrags erläutern können.
- Die wichtigsten Grundlagen des Insolvenzrechts erläutern können.

*Dauer: 16 Abende á 5 Einheilten
*Kurstermine: 24. November 2009, jeweils Di und Do von 17:30 – 21:30 Uhr
*Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
*Preis pro Person: € 1.000,-- (Preis für BSO-Mitglieder -50%)
*Prüfung: € 150,-- inkl. Vorbereitungsworkshop (Preis für BSO-Mitglieder -50%)
*Förderungen: Förderung durch EB-Konto möglich

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1.3 Statistik in der Praxis

Dzt. in Planung.
Vorraussichtlich zwei bis drei Abende.

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1.4 Fokusgruppen: Durchführung, Moderation und Auswertung

*Dauer: 2 Nachmittage
*Kosten: € 40 / Person
# Details folgen in Kürze #

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2. BSO TERMINE

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2.1 BSO-Meeting

Do, 17. September, 18:00
Fachhochschule Linz, 1. Stock, Raum 103

Agenda:

*Was war los - was ist passiert: Der Vorstand gibt kurzen Rückblick und eine Vorrausschau, die *Arbeitskreise informieren über den Stand der Dinge
*Exkurs BSO-Homepage: eine kurze Präsentation v. Mag. Klemens Auinger über die Möglichkeiten die Homepage des BSO zu nutzen
*Impulsreferat zum Thema Megatrends: Mag. Erich Kremsmair
*Terminankündigungen

Voranmeldung per E-mail wird erbeten.
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2.2 BSO Tagung "Megatrends"

Sa, 31.Oktober 2009

Weitere Details werden noch bekannt gegeben.
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2.3 Weihnachtsfeier

*Do, 3.12.2009, ab 19:00
*Restaurant CUBUS (im Ars Elektronica Center) http://www.cubus-aec.at/
*Hauptstraße 2 ,4040 Linz

Gemütliches Beisammensein und "soziologisches" Einstimmen auf Weihnachten.

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3. ANFRAGEN AN DEN BSO

Es erreichen uns immer wieder anfragen zu diversen Themen. Folgende Anfrage möchten wir Ihnen hiermit weiterleiten, welche sie ggf. über den Vorstand beantworten können.

<< Bin bei meiner Recherche nach in Betrieben tätigen Arbeitssoziologen (insbesondere im Rahmen des Arbeitnehmerschutzes) auf euch gestossen und habe mich gefreut. Denn während sich die Arbeitspsychologie in diesem Berufsfeld festsetzen konnte, eigene zertifizierte Ausbildungen anbietet und auch im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz explizit angeführt wird, ist die Soziologie wieder einmal gar nicht vertreten (wird lediglich in einer Beilage eines Erlasses des ZAI unter "Betriebssoziologie" angeführt). Das ist Schade, denn die Qualifikation haben wir - nur nicht die Lobby. Umso mehr freue ich mich, dass da nun endlich etwas geschehen soll!!! Kurz zu mir: ich arbeite als Soziologin in der Funktion "Arbeitspsychologe" in der AUVA, Landesstelle Wien (den Dienstposten "Arbeitssoziologin" gibt es nicht und wird es vermutlich auch nicht geben).
Liebe Grüße,
Marie Jelenko
PS: Falls ihr einen betrieblich tätigen Arbeitssoziologen (Arbeitnehmerschutz!) bei der Hand habt, gebt mir bitte die Kontaktdaten - würde gerne ein Experteninterview zu Aufgaben und Tätigkeiten in der betrieblichen Prävention führen.
>>

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4. DENKANSTÖSSE

Soziologie an den Universitäten vs. Soziologie in der Praxis: Auch wenn der Vergleich nicht ganz zulässig sein mag, aber sollten wir unser Verhältnis zur Forschung nicht ähnlich wie in der Medizin definieren? Der praktizierende Arzt wendet medizinisches Wissen bei Einzelfällen mittels medizinischer Diagnostik an. Der große Teil der Forschung wird von den als Wissenschafter tätigen Medizinern an Forschungseinrichtungen getragen. Die Beziehung ist hier klar erkennbar. Die Forschung sorgt für fundiertes Wissen, welches der Praktiker bei seiner Arbeit nutzt, um zu intervenieren. In der Soziologie sollte das ähnlich sein: Der Soziologische Praktiker wendet soziologisches Wissen bei Einzelfällen an, er forscht nicht im klassischen Sinne, denn diese Rolle steht den Universitäten und Forschungseinrichtungen zu. Durch eine solche Sichtweise sind die Kompetenzen und das Verhältnis der Praxis zur Wissenschaft klar erkennbar. Vielleicht sollten wir unsere Bemühungen in diese Richtung lenken: Soziologen in der Praxis praktizieren und Soziologen an den Forschungseinrichtungen forschen. Keine Konkurrenz, sondern eine logische Symbiose. Jedoch würde dies auch bedeuten, dass die Praxis entschlossen Forderungen an die Forschung stellen muss. Beide Seiten müssen aufeinander abgestimmt werden, um eine wissenschaftlich fundierte soziologische Praxis zu ermöglichen. (Klemens Auinger)

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Mit besten Grüßen
der Vorstand des BSO

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Das offizielle Publikationsmedium des Berufsverbandes der SoziologInnen Österreichs. Für den Inhalt verantwortlich: Der Vorstand des BSO. Website: www.bso.co.at